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“Empfehlungen zur Minimierung des Strahlenrisikos in Japan” on Strahlentelex und ElektrosmogReport

Zur Begrenzung des Strahlenrisikos durch die Aufnahme von Radionukliden mit der Nahrung in Japan nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima haben die Gesellschaft für Strahlenschutz (German Society for Radiation Protection) und der Informationsdienst Strahlentelex auf der Grundlage der Erfahrungen nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die hier dargestellten Überlegungen und Berechnungen durchgeführt und geben folgende Empfehlungen:

1. Wegen der aktuell hohen Belastungen durch Radiojod ist der Bevölkerung in Japan zu empfehlen, derzeit auf den Verzehr von Salaten, Blattgemüsen und eßbaren Wildkräutern zu verzichten.

2. Wegen Unsicherheiten der Bewertungsgrundlagen muß empfohlen werden Säuglingen, Kindern und Jugendlichen keine Nahrung mit mehr als 4 Becquerel des Leitnuklids Cäsium-137 pro Kilogramm Nahrungsmittel zu geben. Erwachsenen ist zu empfehlen, Nahrungsmittel mit nicht mehr als 8 Becquerel des Leitnuklids Cäsium-137 pro Kilogramm Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.

3. Zur Kontrolle von Nahrungsmitteln in Japan und der Veröffentlichung von Meßergebnisse ist es nützlich, wenn Bürgerinitiativen und Stiftungen unabhängige Strahlenmeßstellen einrichten. In Europa wäre zu überlegen, wie solche Initiativen in Japan gefördert werden können.

Fahren Sie fort zu lesen “Empfehlungen zur Minimierung des Strahlenrisikos in Japan” (PDF).

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